Aktuelles

18.05.2018: Richtige Pflege für kranke Angehörige

Man war sich einig: „Das waren schöne, lehrreiche Abende – die sich gelohnt haben“.

Zusammen mit Kursleiterin Rosi Grumm (sitzend) und Palliativ Care Fachkraft Anja Schaller (rechts im Bild) freuen sich die Teilnehmer über das erhaltene Zertifikat.
Zusammen mit Kursleiterin Rosi Grumm (sitzend) und Palliativ Care Fachkraft Anja Schaller (rechts im Bild) freuen sich die Teilnehmer über das erhaltene Zertifikat.

Kürzlich endete für zwölf interessierte Teilnehmer ein Hauspflegekurs, der von der Ambulanten Krankenpflegestation Rottenburg – Pfeffenhausen – Hohenthann in Kooperation mit der Barmer durchgeführt wurde.

Kursleiterin Rosi Grumm und Palliativ Care Fachkraft Anja Schaller konnten an 8 Abenden den Teilnehmern das Basiswissen für die Pflege kranker Angehöriger vermitteln. Dabei ging es im praktischen Teil u. a. um Lagerungs- und Transfer-techniken sowie rückenschonendes Arbeiten, der Umgang mit Hilfsmitteln und um die richtige Körperpflege. Auch die Krankenbeobachtung und die richtige Ernährung eines Kranken kamen nicht zu kurz.

Bei einem Besuch in einem Landshuter Sanitätshaus lernten die Kursteilnehmer das vielfältige Angebot von Pflegehilfsmitteln und ihren richtigen Einsatz kennen.
Die Begleitung des Menschen in seiner letzten Lebensphase sowie die Themen Pflegeversicherung, Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung wurden besprochen.
Ebenfalls ins Gespräch kam der richtige Umgang mit dementiell erkrankten Menschen sowie die Möglichkeiten für eine Unterstützung der pflegenden Angehörigen z. B. durch zusätzliche Entlastungsleistungen.
Für eine kurze Auszeit von der Pflege und Betreuung seiner Angehörigen bietet die Ambulante Krankenpflegestation jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat den Betreuungsnachmittag an.

 

 

02.03.2017: Ein neuer Weg zur Mitarbeitersuche!

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12.01.2017: Egal was ist: „Der Patient steht im Mittelpunkt“

Diana Gattig als Leiterin der Ambulanten Alten- und Krankenpflegestation eingearbeitet
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Diana Gattig, die Leiterin der Ambulanten Alten- und Krankenpflegestation Rottenburg-Pfeffenhausen-Hohenthann, an ihrem Arbeitsplatz. Gottfried Wiesmüller, der Geschäftsführer und Vorsitzende des Kranken- und Altenpflegevereins ist mit ihrer Arbeit bisher sehr zufrieden. (Foto: gt)

Rottenburg. „Der Patient steht im Mittelpunkt“, sagt Diana Gattig, die am 1. Oktober die Leitung der Ambulanten Alten- und Krankenpflegestation Rottenburg-Pfeffenhausen- Hohenthann übernommen hat (wir berichteten). Um diesem Anspruch gerecht zu werden, ist ein hoher Planungsaufwand nötig. Täglich ändert sich die Zahl der Patienten und deren Pflegebedarf, es werden Mitarbeiter krank oder sie haben Urlaub. Gattig spricht von einer „komplexen Aufgabe“. Obwohl die examinierte Krankenschwester schon seit 2002 für die Alten- und Krankenpflegestation arbeitet, hatte sie bislang nicht den Einblick, welche immense Arbeit im Büro zu leisten ist. Die Bürokratie wird eben immer mehr. Dennoch hat Gattig Freude an ihrer Tätigkeit. Selbstbewusst sagt sie: „Ich fühle mich der Herausforderung gewachsen.“

Dass es für Gattig so gut läuft, hat auch damit zu tun, dass sie von allen Seiten unterstützt wird. Sei es von ihrer Stellvertreterin Rosi Grumm (die zuvor kommissarisch die Leitung innehatte), von den 43 Mitarbeitern der Alten- und Krankenpflegestation oder von Geschäftsführer und Vorsitzendem des Kranken- und Altenpflegevereins, Gottfried Wiesmüller.

Der sagt, dass man Glück gehabt habe, dass Gattig die 460 Stunden umfassende Ausbildung zur „Leitenden Pflegefachkraft“ bei der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste in Ingolstadt auf sich genommen und die Prüfungen mit sehr guten Noten abgeschlossen hat. „Wir haben ein exzellentes Führungsteam“, betont Wiesmüller. So sei es möglich, die Alten- und Krankenpflegestation vorausschauend zu leiten. Weitere Pläne hat Wiesmüller im Kopf, doch genauer äußern möchte er sich dazu nicht.

Was er sagt: „Wir brauchen mehr Platz“. Das Büro und die Aufenthaltsräume in der Bischof-Ketteler- Straße 5 seien längst zu klein. Wiesmüller zufolge sind sie für rund 15 Mitarbeiter ausgelegt worden, die bis zu 90 Patienten versorgen. Tatsächlich sind es schon 43 Mitarbeiter, die sich um 160 bis 180 Patienten kümmern. Neben der ambulanten Pflege haben sich die „haushaltsnahen Dienstleistungen“ und das „Essen auf Rädern“ erst entwickelt als die Alten- und Krankenpflegestation die Räume am Pfarrheim schon bezogen hatte. Die Details und damit die Frage, ob um-, an- oder neugebaut wird, müssten noch mit der Kirchenverwaltung besprochen werden, sagt Wiesmüller. Träger ist die Kirchenstiftung Rottenburg. Die Patienten werden immer mehr und der Pflegeaufwand immer größer; somit wird auch mehr Personal benötigt. Doch es ist immer schwieriger, Mitarbeiter zu finden. „Jede zusätzliche Leistung erfordert Personal, das diese durchführt“, erklärt Wiesmüller. Seiner Meinung nach macht sich die Politik darüber häufig zu wenige Gedanken, wenn sie die Pflegegesetze ändert. Häufig werde die Diskussion um Gesetzesänderungen auf dem Rücken der Patienten ausgetragen, wobei es längst nicht mehr um das Patientenwohl geht, sondern um Partei-Geplänkel.

Hinzu kommt das Anspruchsdenken mancher Patienten oder Angehörigen, das mitunter nur mit großem Zeit- und Planungs- sowie Kostenaufwand lösen lässt. Gattig und Wiesmüller betonen, dass es sich nur um Einzelfälle handelt, die es aber verlangen, dass man sich intensiv damit beschäftigt.

Es könne nun mal nicht sein, dass alle Patienten morgens zur selben Zeit versorgt werden. Jede Schwester habe mehrere Patienten, die sie der Reihe nach abarbeitet. Auch können Patienten nicht erwarten, dass jeden Tag die gleiche Schwester zu ihnen kommt. Schließlich findet die Pflege jeden Tag statt und die Schwestern müssten ansonsten rund um die Uhr arbeiten. Viele von ihnen sind ohnehin nur in Teilzeit beschäftigt. Nichtsdestotrotz macht Gattig ihre neue Aufgabe als Leiterin der Alten- und Krankenpflegestation viel Freude; weil dabei das Wohl der Patienten an oberster Stelle steht.
(Quelle: Landshuter Zeitung vom 12.01.2016, Artikel von Thomas Gärtner)

 

 

22.12.2016: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehrte die Ambulante Krankenpflegestation langjährigen Mitarbeiter

Auch heuer durfte die Ambulante Krankenpflegestation Rottenburg – Pfeffenhausen – Hohenthann langjährige Mitarbeiterinnen ehren.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde bedankten sich Geschäftsführer Gottfried Wiesmüller, Pflegedienstleitung Gattig Diana und stellv. Pflegedienstleitung Grumm Rosi mit einem großen Weihnachtsstrauß bei Frau Westermeier Brigitte für ihre 20-jährige Betriebszugehörigkeit, bei Frau Daller Elfriede für 20 Jahre (nicht auf Bild), bei Frau Wagner Monika für 15 Jahre, bei Frau Wagner Marianne für 10 Jahre, bei Frau Müller Claudia für 10 Jahre und bei Frau Özgen Gaye für 10 Jahre Treue zum Betrieb.

Er betont, dass gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen, die jahrelang ihre Schaffenskraft und gute Laune mit einbringen, das wertvollste Kapital eines Betriebes sind. Auch Pfarrer Pöschl dankte den Mitarbeiterinnen für Ihre Treue und ihr Engagement zum Wohle der Patienten. Mit ihrer sozialen Einstellung und ihrem Einsatz tragen sie dazu bei, dass alte und kranke Menschen solange dort bleiben können, wo sie am liebsten sind, nämlich zuhause.

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Bild: v. links Wiesmüller Gottfried, Wagner Marianne, Westermeier Brigitte, Özgen Gaye, Müller Claudia, stellv. Pflegedienstleitung Grumm Rosi, Wagner Monika, Pflegedienstleitung Gattig Diana, Pfarrer Josef Pöschl

 

 

01.10.2016: Diana Gattig übernimmt die Pflegedienstleitung

Diana Gattig - Pflegedienstleitung
Diana Gattig, Pflegedienstleitung

Ab 1. Oktober ist Diana Gattig die Pflegedienstleiterin der Ambulanten Alten- und Krankenpflegestation Rottenburg-Pfeffenhausen-Hohenthann. Bei einem Pressegespräch stellte Gottfried Wiesmüller, Geschäftsfrührer der Krankenpflegestation und Vorsitzender des Kranken- und Altenpflegevereins, die examinierte Krankenschwester vor, die seit 2002 in der Krankenpflegestation arbeitet. Gattig durchlief die 460 Stunden umfassende Ausbildung… MER LESEN

 

 

 

 

30.09.2016: Wechsel in der Pflegedienstleitung

Rosi Grumm hatte sich übergangsweise dazu bereiterklärt, die Pflegedienstleistung zu übernehmen, bis eine Nachfolgerin gefunden wurde. MEHR LESEN

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Daheim pflegen
Hauspflegekurs abgeschlossen

Der von der Ambulanten Krankenpflegestation Rottenburg-Pfeffenhausen-Hohenthann durchgeführte Hauspflegekurs konnte erfolgreich beendet werden. Die 8 Teilnehmer erhielten das Grundwissen, um ihre Angehörigen bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit bestmöglich daheim versorgen zu können.

Immer mehr Menschen haben den Wunsch, in ihrer vertrauten Umgebung gepflegt und betreut zu werden. Für die Angehörigen jedoch stellt diese Situation der häuslichen Pflege häufig eine nur schwer zu bewältigende Aufgabe dar. Daher bietet die Ambulante Krankenpflegestation in Kooperation mit der BEK GEK zur Einführung in die häusliche Pflege regelmäßig diesen Kurs an.

Kursleiterin Rosi Grumm und Palliativ Care Fachkraft Anja Schaller informierten über Grundlegendes der Körperpflege, Lagerungstechniken, Krankenbeobachtung, Zweiterkrankungen, Ernährung im Alter, Inkontinenz mit optimaler Inkontinenzversorgung sowie über die derzeitigen Leistungen der Pflegeversicherung.

Die Begleitung des Menschen in seiner letzten Lebensphase sowie die Themen Pflegeversicherung, Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung wurden besprochen.

Bei einem Besuch in einem Landshuter Sanitätshaus lernten die Kursteilnehmer das vielfältige Angebot von Pflegehilfsmitteln und ihren richtigen Einsatz kennen.

Ebenfalls ins Gespräch kam der richtige Umgang mit dementiell erkrankten Menschen sowie die Möglichkeiten für eine Unterstützung der pflegenden Angehörigen z. B. durch zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen.

Rosi Grumm (ganz rechts) und Anja Schaller (zweite v. rechts) mit den Teilnehmern
Rosi Grumm (ganz rechts) und Anja Schaller (zweite v. rechts) mit den Teilnehmern

 

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